Im Mai 2008 wurde die Mutter Erde vollendet — eines der monumentalsten und technisch anspruchsvollsten Werke von Hubert Flörl.
Aus einem außergewöhnlichen Block Carrara-Marmor aus Pietrasanta herausgearbeitet, basiert die Skulptur auf einem Material von seltener Dimension und Qualität. Ursprünglich über 20 Tonnen schwer, entstand sie in mehr als 2.000 Stunden präziser Handarbeit, in denen sich ihre organische, fließende Form schrittweise herausbildete.
Heute wiegt das Werk rund 18 Tonnen und erreicht eine Höhe von über 5,30 Metern.
Mutter Erde vereint Masse und Bewegung — eine abstrakte und zugleich zutiefst menschliche Präsenz, die Stärke und Fragilität gleichermaßen erfahrbar macht. Die ursprüngliche Energie des Steins bleibt spürbar und verdichtet sich in einer Form, die beinahe zu atmen scheint.
Für dieses Werk wurde Hubert Flörl mit dem Theodor-Körner-Preis ausgezeichnet — in Anerkennung seiner künstlerischen Bedeutung und der außergewöhnlichen handwerklichen Präzision.
